Islandpferdehof Burgwald-Trekking

 

Unsere Islandpferdezucht

Seit 45 Jahren züchten wir Islandpferde, zunächst zum Spaß und später wurde daraus ein richtiger Betriebszweig.

In den Anfangsjahren lief die Zucht eher als Hobby nebenbei. Es gab nur wenig Reiterhöfe in Deutschland und daher war der Andrang bei unseren Reiterferien so groß, dass in der Regel die 30 Betten in unserem Gästehaus nicht ausgereicht haben und ein Teil der Gäste bei den Nachbarn untergebracht werden mußten. Somit lief der Reitbetrieb auf Hochtouren und es blieb nur wenig Zeit für die Zucht. Der Import von Isländern war außerdem so günstig, dass wir ständig genug Schulpferde zur Verfügung hatten und eine eigene Zucht vom Kapital- und Zeitaufwand eher unrentabel war. 

Heute werden bei uns in jedem Jahr zwischen 3 und 5 Fohlen geboren. Ein Teil der Nachzucht bleibt auf unserem Hof und wird in unserer Reitschule oder für die Zucht eingesetzt. Von einigen Vierbeinern müssen wir uns aber leider auch trennen und natürlichen hoffen wir immer, dass die neuen Besitzer/innen gut mit unseren "Kleinen" zurecht kommen und das sie ein schönes Leben haben. Schließlich waren wir bei Ihrer Geburt dabei und haben sie dann die ersten vier bis fünf Jahre ihres Lebens jeden Tag betreut. 

Unsere Hengste

Bereits in den Anfängen unseres Islandpferdehofes zogen Elisabeth und Hermann gelegentlich ein Fohlen auf. Einen geregelten Zuchtbetrieb gab es zu dieser Zeit aber noch nicht. 
Da es relativ günstig war Pferde aus Island zu importiert oder von anderen Islandpferdehöfen in Deutschland zu kaufen, bezog der Betrieb seine Verkaufs- und Schulpferde auf diesem Weg. 
Mit dem Anstieg der Preise machte es Sinn einen eigenen Zuchtbetrieb aufzubauen, den Bernd Muth von nun federführend betreute. 
Mit dem Hengst Höski von Ruthenmühle und ca. 5 Zuchtstuten wurden die ersten Fohlen gezogen. Die zwangsläufig entstehenden Jungpferdeherden, machten den Ausbau unserer Weidewirtschaft dringend erforderlich. Es wurden umfangreich Wiesen und Weiden gepachtet, um einerseits ausreichend Weideflächen zu haben und andererseits das Futter für unsere Pferde selbst produzieren zu können.

Mit dem Kauf des Zuchthengstes Draumur fra Holi machte unser kleiner Zuchtbetrieb einen deutlichen Schritt nach vorne. Bis ins Jahr 2004 deckte er Jahr für Jahr unseren ganzen Stutenbestand. Als er dann im Jahr 2003 aus Altersgründen nicht mehr decken konnte, kam der Hengst Tilberi vom Falkenhof zum Einsatz. 
Neben Tilberi haben wir in den letzten Jahren gelegentlich fremde Hengste für unsere Zucht eingesetzt. In erster Linie waren es die beiden Hengste Hlynur fra Kjarnholtum und Gandur fra Skjalg.

Heute stehen unserem Zuchtbetrieb die drei Hengste Hattur vom Burgwald-Trekking, Hjalti vom Burgwald-Trekking und Alvitur vom Burgwald-Trekking zur Verfügung.